Balkonkraftwerke sind unkomplizierter, als man denkt. Sie kosten nicht viel, lassen sich einfach anbringen und amortisieren sich in der Regel schnell. Zudem hält sich der bürokratische Aufwand mittlerweile absolut in Grenzen. Finanziell betrachtet in den meisten Fällen ein No-Brainer. Wem das jedoch nicht ausreicht, der kann die Effizienz seiner Anlage mit einem Stromspeicher deutlich steigern.
Die Erklärung hierfür ist simpel: Während der meiste Strom tagsüber bei Sonnenschein produziert wird, nutzen wir diesen im Regelfall am Abend – wenn wir zu Hause sind. Ein Dilemma, das ein Energiespeicher zu lösen vermag. Ein Speicher, wie der neue SigenMate 2700 Ultra. Was kann das Plug-&-Play-System aus dem Hause Sigenergy?
SigenMate 2700 Ultra im Überblick
Energiespeicher sind zahlreich. Was also macht SigenMate 2700 Ultra besonders? Da wäre zunächst ein modulares Design. Dank Plug-&-Play-Architektur lässt sich das Energiespeicher-System problemlos erweitern – von 2,68 kWh auf bis zu 18,8 kWh pro Einheit. Zudem können Nutzer durch parallele Erweiterung bei Bedarf eine Gesamtkapazität von bis zu 56,4 kWh erreichen. So viel zur Modalität. Überdies stützt der Hersteller sein System auf vier Säulen. Angefangen mit der Leistung.
Was hat der SigenMate 2700 Ultra auf dem Kasten?
Zunächst einmal lässt sich der neue Energiespeicher problemlos in bestehende PV-Anlagen integrieren. Wer also bereits über ein Balkonkraftwerk verfügt, kann den SigenMate 2700 Ultra in den meisten Fällen einfach zwischenschalten und fertig. Und die Energieaufnahme? Hier unterstützt das Gerät 4.000 Watt im Eingang – verteilt auf 4 MPPT-Tracker. Im Ausgang unterscheiden sich die Werte derweil je nach Einsatzgebiet.
Speist du den Strom ins Stromnetz deiner Wohnung ein, ist ein Output von 800 Watt möglich und damit das hierzulande gesetzlich zugelassene Maximum für einfache Balkonkraftwerke. Abseits des Stromnetzes sind zudem 1.400 Watt Batterie-Output möglich. Und wird der Strom einfach nur durchgeleitet, sind die vollen 3.600 Watt ebenfalls abgedeckt. Das entspricht knapp der Maximalbelastung einer regulären Haushaltssteckdose von 3.680 Watt.

Technische Daten des Akkus (2700 Ultra und BAT 2700):
- Akkutyp: LiFePO4
- Zellkapazität: 105 Ah
- Gesamte Energiekapazität: 2.688 kWh
- Maximale Ladeleistung: 1.800 Watt
- Maximale Entladeleistung: 1.400 Watt
Ist der Stromspeicher auch wirklich sicher?
Auch beim Thema Sicherheit muss sich der SigenMate 2700 Ultra nicht verstecken. Angefangen mit einer IP66-Zertifizierung gegen Staub und Wasser sowie einer C5-M-Korrosionsbeständigkeit, bietet der Speicher zusätzlich ein 6-Schichten-Sicherheitssystem – inklusive Druckentlastungsmechanismen, einer kontinuierlichen Temperaturüberwachung und mehrschichtigen Sicherheitsfunktionen über den gesamten Energiefluss hinweg. Ferner arbeitet der Speicher zuverlässig bei Temperaturen zwischen –20 und 55 Grad Celsius. Damit ist das Gerät für Deutschland bestens geeignet.

Leistung ohne Kompromisse
In Sachen unterbrechungsfreie Stromversorgung liegt der Industriestandard laut Sigenergy bei 10 bis 20 Millisekunden. Das klingt nicht nach viel, kann jedoch ausreichen, um das Licht flackern zu lassen oder einen Rechner neu zu starten. Beim neuen SigenMate wird der Übergang derweil praktisch unmittelbar eingeleitet – mit 0 Millisekunden Verzögerung. Heißt: Bei einem Stromausfall bekommst du nichts davon mit. Zumindest, bis der Akku leer ist. Und das braucht seine Zeit.
Der Hersteller spricht hier von 27 Stunden Kühlschranknutzung (200 Watt), 18 Stunden PC- und Haushaltslichtnutzung (300 Watt) sowie 6,5 Stunden Mikrowellennutzung (800 Watt). Errechnet wurden diese Werte auf Basis eines SigenMate 2700 Ultra und eines einzelnen zusätzlichen Speichermoduls (SigenMate BAT 2700).
Was darüber hinaus im Falle eines Stromausfalls weiter funktioniert, ist die Internetverbindung – mit Anbindung an bis zu zehn SigenMate-Geräte. Denn Strom liefert der SigenMate 2700 Ultra ja selbst. Folglich bleibt die Wi-Fi-6-Verbindung im 2,4- und 5-GHz-Bereich unbeeinträchtigt. Außerdem speichert das Gerät Betriebsdaten für einen Zeitraum von bis zu einem Monat auch lokal, sollte die Verbindung dann doch irgendwann gekappt werden.

KI steht nicht nur drauf, sondern ist auch drin
Eine Besonderheit des SigenMate 2700 Ultra ist, dass das Gerät mitdenkt. Es wird von einer KI unterstützt, die mit Daten aus über 30.000 realen Systemen aus 47 Ländern trainiert wurde. Analysiert wurden unter anderem Wetterprognosen und dynamische Stromtarife. Das versetzt den SigenMate 2700 Ultra laut Hersteller als erstes Energiesystem in die Lage, das persönliche „Energiebudget“ proaktiv zu verwalten und vollautomatisch maximale Einsparungen sicherzustellen.
Wann soll der Strom gespeichert, verbraucht oder ins Netz eingespeist werden? Für Nutzer ist diese Frage oftmals schwer zu beantworten. Nicht so für das smarte System des SigenMate 2700 Ultra. Wobei das Gerät selbstverständlich auch die individuellen Verbrauchsmuster des Nutzers kontinuierlich analysiert und berücksichtigt.
Ferner lässt sich der SigenMate 2700 Ultra zentral per mySigen-App 4.0 managen. Damit bekommt man unter anderem einen Überblick über relevante Prognosen sowie Zugriff auf die automatisierte Steuerung und intelligente Energiestrategien.
Preis und Verfügbarkeit
Unterm Strich bietet der SigenMate 2700 Ultra so ziemlich alles, was ein modernes Stromspeicher-System heutzutage bieten sollte. Ergänzend kommt das Gerät mit einer zehnjährigen Herstellergarantie daher, wurde jedoch generell auf 15 Jahre ausgelegt. Wer zugreifen möchte, kann dies ab sofort über den Sigenenergy-Store oder bei Amazon tun. Kostenpunkt: 1.199 Euro. Vom 14. bis zum 28. Juli profitieren Interessierte zudem von einem Early-Bird-Vorbestellpreis von 999 Euro. Weiterhin können Käufer laut Herstellerangaben zum Marktstart mit verschiedenen Bundle-Angeboten bis zu 600 Euro sparen. Und zu guter Letzt: Während des Vorbestellungszeitraums liegt jeder Bestellung ein dreiphasiger Sigen Smart Meter kostenlos bei.
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